Keine Angst das ist nicht der esotherische Teil unserer Familie.
Da wir uns, eigentlich ungewollt, in den letzten Jahren sehr intensiv mit schweren Krankheiten auseinandersetzten mussten, wollen hier der Gesundheit auch einige Worte widmen.
Wie ist das den mit der Gesundheit? Ganz ehrlich, bewußt wird sie uns erst wenn wir krank sind. Je nach dem, nur ein bisschen oder ordentlich krank. Ja aber wann ist man ordentlich krank. Jeden Krankheit behindert uns in unseren geplanten Tagesabläufen, aber wie ist das wenn einen die Krankheit so richtig aus der Bahn wirft?
Die meisten können sich dach wahrscheinlich nicht vorstellen. Wie soll einen eine Krankheit so völlig durcheinander bringen, was kann das schon sein? Werden viele sagen. Wir, und mit wir meine ich unsere ganze Familie, mussten diese Erfahrung zweimal machen.
Das erste mal als Philipp mit 6 Jahren an Leukämie erkrankt ist. Da steht die Welt still, wirklich, am liebsten hätte ich damals selber nicht merh weitergelebt. Aber wir waren tapfer, allen voran Philipp. Er hat alle Qualen, Schmerzen und Threrapien über sich ergehen lassen. Wir haben ihn so gut wir konnten unterstützt und ermutigt durchzuhalten. Fast 1 Jahr Intensivchemo, wegen dem massiv reduzierten Immunsystem und er hohen Infektionsgefahr war er isoliert von jeglichen sozialen Kontakt. Es folgte noch ein Jahr Dauertherapie mit regelmäßigen Besuchen in der Tagesklinik. Erst fünf Jahre später, nach unzähligen Untersuchungen - die erlösende Diagnose: "geheilt"
Und dann weitere 3 Monate später kommt der Hammer. Die Lymphknoten sind angeschwollen, das Blutbild bestätigt die Sorge. Die Leukämie ist in den jugendlichen Körper zurückgekehrt. Philipp durchläuft zunächst mit seinen 14 Jahren die selbe Chemotherapie noch einmal. Da bei einem Rückfall die Überlebenschancen nur bei etwa 40% liegen empfiehlt man uns nach etwa 4 Monaten eine Knochenmark Transplantaion. Kein einfacher Prozess. Einige Kinder überleben diesen Prozess nicht, mache tragen lebenslange Nachwirkungen davon.
Das Knochenmark von Marie-Therese passt perfekt, aber sie hat große Angst vor der Transplant. Wie sollen wir uns entscheiden, vor allen wer entscheidet? Wir Eltern, die Ärzte, unsere Kinder, .....
Es ist psychisch und physisch ein sehr schwieriger Prozess. Belastend für die ganze Familie und das gesamte Umfeld. Beruf, Familie, Freunde - die Werte ändern sich. Es ist schon gewaltig wenn man buchstäblich zwischen Leben und Tod steht. Und ganz gewaltig wenn ein Kind oder ein Jugendlicher diese Erfahrung machen muss.
Wir haben es geschafft! :-)
Wir haben Ängste überwunden, hatten immer das Ziel vor Augen, das Ziel zu leben.
Das Ziel gesund zu leben.
Das Tagebuch gibts hier zum nachlesen.